1. Internationale Sportfilm Festival FFM

Das 1. Internationale Sportfilm Festival FFM  im Massif E, den ehemaligen Ekinos, neigt sich dem Ende. Ganz in der Tradition von  Filmfestivals wurden gestern (28.9.) in fünf Kategorien die besten Filme  ausgezeichnet. Zusätzlich ehrte die Jury mit drei People Awards herausragende  Persönlichkeiten des Sports. Alle Siegerinnen beziehungsweise Sieger erhielten  eine eigens gestaltete Adlerkopf-Skulptur des Frankfurter Schmuckdesigners Ralf  Kellenberger – und wurden bei der glanzvollen Preisverleihung von den 120  geladenen Gästen aus Stadtgesellschaft, Sport und Politik gebührend gefeiert.
Florian Nass, Sportjournalist und ARD-Kommentator, Kathrin Klaas, ehemalige
Leichtathletin und Olympionikin, der Frankfurter Musiker und Comedian Henni Nachtsheim
und Maren Hopf, Projektleiterin der Lidl Deutschland Tour, hatten es als Jury nicht leicht,
sich aus den 50 während des Festivals gezeigten Filmen für die besten zu entscheiden.
„Wir hatten eine große Bandbreite, sowohl an Formaten als auch an Inhalten“, erläutert
Florian Joeckel, Geschäftsführer des Massif Central, der gemeinsam mit Mixed-Martial-
Arts-Profi Max Coga das Festival ins Leben rief. „Von professionellen Langfilmen bis zu
einem zweiminütigen Amateurfilm war alles dabei, und die Inhalte deckten Sportarten wie
Fußball, Klettern, Triathlon, Surfen und Kampfsport ab.“

Folgende Filme wurden geehrt:
„Zahir“ ein Film von Katherine Choong, Eline Le Menestrel und Julien Nadias in der
Kategorie Best Sports Film, präsentiert von Defender/ Avalon Premium Cars.
Azra Nur Demirkan und Aysu Naz Demirkan in „Bitter Fruits“ ein Film von Paula Buchta
in der Kategorie Best Actress, präsentiert von desres design studio.
Yakup Mutlu in „Der Choreograf“ ein Film von Erhan Dogan in der Kategorie Best Actor,
präsentiert von Mainfilm & Lookin’Friday.
„Surf Sexy“ ein Film von Kenzo Schwert im Auftrag von Lennard Seyfried in der Kategorie
Social Engagement Award, präsentiert vom stabil e. V. und Dompteur e. V.
„HARD WORK – The Story of BK West United“ produziert von Cherno Barry, Marius
Porte und LiveFrame in der Kategorie Best Fan Film, präsentiert von Wizard Live.
Losgelöst vom Cineastischen ehrte die Jury drei Persönlichkeiten für ihre Verdienste rund
um den Sport. Wirtschaftsdezernentin und Festival-Schirmherrin Stephanie Wüst
überreichte den People Award Lifetime Achievement an Sportjournalist und
Reporterlegende Hartmut Scherzer. Der 87-Jährige war in seiner Jugend hessischer
Juniorenmeister im Leichtgewicht im Boxen, sein berufliches Leben widmete er dem
Journalismus. Erst im Juli dieses Jahres erschien sein neustes Buch über Rassismus im
Sport: „Die ersten schwarzen Champions – von Jack Johnson bis Malaika Mihambo“.
Den People Award Absolute Legend erhielt der ehemalige Eintracht-Spieler Sebastian
Rode. Rode war Eintracht-Kapitän, als die Mannschaft 2022 den Europapokal gewann und
damit große Emotionen in die Mainmetropole brachte.

Die dritte persönliche Auszeichnung ging an den Radrennfahrer John Degenkolb. Jury-
Mitglied Florian Nass überreichte ihm den People Award Comeback of the Year.
Degenkolb war vielfacher Sieger und Etappensieger in Radrennen wie Paris–Roubaix,
Mailand–Sanremo, Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España. Nach einem
schweren Sturz im Frühjahr dieses Jahres gab er bei der Deutschland-Tour im August sein
Comeback – früher als erwartet.
„Mit der ersten Ausgabe des Internationalen Sportfilm Festivals FFM sind wir mehr als
zufrieden“, stellt Florian Joeckel fest. „Die Kombination aus Sport und Filmkunst kommt bei
den Frankfurterinnen und Frankfurtern an, und dass so viele Filme in der kurzen Zeit
eingereicht wurden, macht uns sehr stolz“, ergänzt Max Coga.
Die Veranstalter planen eine Fortsetzung im nächsten Jahr.
Alle Sieger-Filme gibt es noch mal am Montag, 29. September, von 14 bis 18 Uhr zu sehen
– allerdings nur für Schulklassen. Die Sondervorführung wird präsentiert vom Sportkreis
Frankfurt.

Bild:
People Award Comeback of the Year Gewinner Radrennfahrer John
Degenkolb, People Award Absolute Legend Gewinner Eintracht-Spieler Sebastian Rode,

Related posts